Donnerstag, 29. Januar 2015

Gewerbliche Schule im Hoppenlau

Die Hotelfachazubis im Hotel Wartburg besuchen im ersten Ausbildungsjahr die gewerbliche Schule im Hoppenlau, ganz in unserer Nähe.
Man möchte es kaum glauben aber die Schule existiert bereits seit dem Jahr 1824, hat also noch eine längere Historie als das Hotel Wartburg und selbst unser Träger, die Evangelischen Wohnheime Stuttgart.

Trotz aller traditionellen Werte befindet sich die Schule gleichzeitig auf einem höchst modernen Stand und bietet ihren Schülern ein breites Spektrum an Möglichkeiten.
Erstmals werden im Müllermeisterkurs 2014 Tablets im Schulunterricht verwendet.
Durch modernste Geräte, die Zusammenarbeit mit der schweizerischen Müllerfachschule in St. Gallen und die hohe Kompetenz der Lehrkräfte kann die Schule Studenten aus ganz Deutschland, der Schweiz und sogar Frankreich qualifizieren.

Die angebotenen Berufsfelder Nahrung und Körperpflege teilen sich in folgende Ausbildungsberufe auf:
Nahrung:
Müller, Bäcker, Konditor, Fleischer, Fachverkäufer für Bäckerei und Konditorei, Fachverkäufer für Fleischerei und die Grundstufen der HOGA-Berufe, das heißt Köche, Restaurant- und Hotelfachleute.
Körperpflege:
Friseure und Kosmetiker

Hier einige Eindrücke vom Besuch der Konditoreiklassen:


Kleine Kunstwerke aus Schokolade

Selbst hergestellte Pralinen

Schablonen für Zuckerskulpturen

Legende für die Erstellung eines Konditorenkunstwerks

Die Vitrine für das Übungscafé der Bäckerei- und Konditoreifachverkäuferinnen
wird von den Azubis regelmäßig neu gestaltet.

Außerdem werden seit 2014 auch Qualifizierungsklassen VAB (Vorqualifizierung Arbeit und Beruf) angeboten.

Durch das breit gefächerte Angebot und die Kooperation mit internationalen Schulpartnern und die dadurch entstehenden Synergieeffekte haben die Schüler die Möglichkeit, auch Einblick in die anderen Berufe zu gewinnen. Jedes Jahr erfolgt ein zwei Wochen dauernder Austausch mit der Stadt Oulu in Finnland. Jeweils zwei Repräsentanten jeder Berufsgruppe haben die Möglichkeit, das OSAO (Vacational College) in Finnland zu besuchen und zu sehen, wie dort eine Ausbildung gehandhabt wird. Trotzdem bleibt auch noch Zeit für kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung und in jedem Fall kehren sie mit vielen neuen Erfahrungen und Erkenntnissen aus einer anderen Kultur zurück.

Im Rahmen des Sokrates-Projekts durfte eine kleinere Gruppe der Berufsgruppe Körperpflege an einem zweiwöchigen Aufenthalt in Brünn in der Tschechei teilnehmen. Dabei absolvierten sie einen Sprachkurs, erlebten den Berufsalltag ihrer tschechischen Kollegen und konnten sich durch Museums- und Architekturführungen weiterbilden.

Um allen Schülern der einzelnen Klassen auch einen Einblick in andere Berufsfelder zu ermöglichen, sind zum Ende des Kurses auch Projekttage und ein "Hineinschnuppern" bei ihren Schulkollegen geplant.

Ebenso gibt es vielfältige Kooperation mit den verschiedenen Handwerkskammern und internationalen Partnern.

Auch gemeinsame Freizeitgestaltungen der einzelnen Klassen finden von Zeit zu Zeit statt um den Klassenzusammenhalt zu stärken, wie beispielsweise der Besuch einer Bowlingbahn.

Wenn Sie durch die Gänge der Schule gehen, haben Sie die Möglichkeit, einige der dort an den Wänden verewigten Kunstwerke zu bewundern.



 

 

 
Alles in allem denken wir, dass unser Hotelfachauszubildenden an dieser Schule die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in ihre berufliche Zukunft haben.
Der Unterricht wird in der Regel als Blockunterricht angeboten, es besteht aber auch teilweise die Möglichkeit, diesen ersten Kurs wöchentlich zu besuchen. Die Kurse danach werden dann an der Landesberufsfachschule in Bad Überkingen absolviert.